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Social-Media-Trends: 10 Tipps fürs Social-Media-Management

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Social-Media-Trends: 10 Tipps fürs Social-Media-Management Cover

So gehen Sie mit YouTube Shorts, BeReal, Instagram Stories & Co. an den Start – Rheindigitals Trend-Wissen für aktuelles Content- und Social-Media-Marketing.

Unsere Trend-Tipps

Der Mega-Social-Media-Trend: Umbrüche auf vielen Plattformen

Was vor drei Jahren auf den Social-Media-Plattformen noch aktuell war, ist heute kein Thema mehr. Und was morgen en vogue sein wird, lässt sich heute nur mutmaßen. Das ist typisch für Social-Media-Trends! Einige Entwicklungen sollten Profis im Social-Media-Marketing jedoch im Blick haben. Denn sonst verpassen sie den Anschluss.

Hochdynamische Entwicklungen sind typisch

Elon Musks Reorganisation bei Twitter veränderte die Ausgangslage für Social Media Marketer deutlich. Bis heute ist unklar, wie sich Twitter als Werbeplattform entwickeln wird.

Auch bei anderen Social-Media-Plattformen tut sich viel, wenn auch nicht immer derartig disruptiv. Milliarden Menschen weltweit nutzen Social Media – auch dies ist ein Grund, warum die Plattformen sich hochdynamisch entwickeln. Daher ist es nicht so leicht, up to date zu bleiben.

Mit den Neuerungen und Trends der verschiedenen Social-Media-Plattformen vertraut zu sein, stellt ein Muss für Profis im Social-Media-Marketing dar. Diese Trends halten wir für essenziell:

1. Exklusive Inhalte via Stories

Was Instagram, TikTok & Co. kennzeichnet, ist die Kurzlebigkeit vieler Inhalte. Insbesondere bei den Stories haben Nutzer*innen das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn sie nicht dauerhaft dranbleiben und die Stories immer wieder aktualisieren.

Tipp: Durch die Kurzlebigkeit entsteht Exklusivität. Sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen bleiben Stories weiterhin eine gute Möglichkeit, Content zu präsentieren.

2. BeReal

Langsam, aber sicher wird die App BeReal immer beliebter. Dabei ist sie bereits seit 2020 am Start. Mitte 2022 sorgte eine Werbeoffensive für einen ordentlichen Bekanntheitsschub, sodass die Zeit von BeReal endlich gekommen ist.

So funktioniert BeReal

BeReal-Nutzer*innen erhalten einmal am Tag eine Aufforderung, ein Foto aufzunehmen und mit ihren Freund*innen zu teilen. Die Aufnahme wird über die Front- und Back-Kamera des Handys getätigt. Auf diese Weise sind sowohl die User*innen im Bild als auch das, was sie sehen. Nach der Aufforderung haben sie zwei Minuten Zeit, ihre Momentaufnahme zu posten. Diese bleibt dann 14 Stunden lang für Freund*innen sichtbar.

BeReal: der Fotomoment ohne Filter

BeReal soll Interaktion und Transparenz schaffen und dabei möglichst ungestellt sein. Keine Filter, keine Bearbeitungen, keine stundenlang vorbereiteten Szenen oder Bilder – einfach nur ein realer Moment, der mit Freunden geteilt wird.

Tipp: BeReal ist ein spannender Gegenentwurf zu vielen anderen Social-Media-Apps. BeReal erlaubt besondere Authentizität im Social-Media-Marketing. Die App hat allerdings noch Schwächen in der Monetarisierung. Daher ist sie für Unternehmen aktuell nur bedingt interessant.

Selfie mit BeReal
BeReal ist die neue App für ungefilterte Momente.

3. YouTube Shorts

YouTube zählt nach wie vor zu den Socia Media Plattformen, auf denen GenZ und GenY die meiste Zeit verbringen – neben TikTok. YouTube Shorts haben das Hochformat 9:16. Dadurch sind sie am Handy leicht zu konsumieren. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Reichweite aus.

Tipp: Die YouTube Shorts bieten organisches Wachstumspotenzial. Zudem sind die Werbemöglichkeiten günstig. Social-Media-Marketing-Profis können ihre Strategie um diesen Kanal erweitern und Content gezielt recyceln.

4. Fotos statt Videos

Instagram hat Anfang 2023 bekanntgegeben, den Schwerpunkt wieder eher auf Bildposts zu legen und nicht nur Videoformate per Algorithmus zu bevorzugen. Mehr noch: Instagram räumt sogar ein, 2022 einen zu starken Fokus auf Reels gerichtet und möglicherweise zu viele Videos ausgespielt zu haben. Privatleute und Social-Media-Profis dürften sich freuen, dass der klassische Bildpost wieder in ist.

Tipp: Werbebudget geschickt auf Videos und Bildposts verteilen – so lässt sich die Reichweite steigern.

5. Interaktion und Community Building

Eigentlich sollte Community Building kein bloßer Social-Media-Trend sein! Stattdessen gehört es idealerweise zum Tagesgeschäft. Allerdings gibt es immer noch viel zu viele Marken und Accounts, die die Zielgruppen-Interaktion nicht mit Top-Priorität behandeln. Dabei ist es essenziell, auf den Social-Media-Plattformen Nachrichten zu beantworten und auf Kommentare zu reagieren. Nur so lässt sich in den Dialog mit der Community treten und herausfinden, was ihre Bedürfnisse sind.

Tipp: Umfrage-Sticker in den Storys geben Aufschluss darüber, was die Community denkt. Sich nahbar und interessiert zeigen, die Community-Impulse aufgreifen und im besten Fall immer wieder Themen umsetzen, die dort präsent sind – das ist das Erfolgsrezept für eine langfristige Bindung von Follower*innen an Marken.

6. Im Social-Media-Marketing ist weniger mehr

Ständig sprießen neue Apps aus dem Boden. Die Verlockung, als Unternehmen sechs Kanäle parallel zu betreiben, ist groß. Schließlich will man überall dabei sein und überall gesehen werden. Doch Achtung: Werden die Kanäle nicht mit Herz und Verstand gepflegt, sondern laufen nur sporadisch mit, dann bringen sie keinen Mehrwert. Auch ist nicht für jede Marke jeder Kanal gleich sinnvoll. Während die einen ihre Zielgruppe vorwiegend auf Facebook finden, sind andere zwingend auf TikTok angewiesen, da sie nur dort die Generation Z erreichen. Weniger ist mehr, und Qualität geht vor Quantität, lautet der Social-Media-Trend, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

Tipp: Klar abwägen, welche Social-Media-Plattformen sinnvoll betreut werden können und welche möglicherweise zu viel sind. Statt dem Hype um die nächste App zu folgen, empfiehlt es sich, sich auf die eigenen Werte, Ziele und Zielgruppen zu besinnen. Daraus lassen sich nur ein oder zwei Fokuskanäle bestimmen, die dafür aber richtig bespielt werden.

7. Effizientes Content Marketing

Never change a winning team – dieser Ausspruch lässt sich auch auf Social Media Content anwenden. Ein Evergreen-Beitrag eignet sich nach zwölf Monaten durchaus für eine weitere Veröffentlichung. Denn:

  • Eventuell wurde beim ersten Mal der Beitrag nicht allen User*innen ausgespielt.
  • Im besten Fall hat sich die Community erweitert und kennt den Beitrag noch gar nicht.
  • Gerade für wiederkehrende Anlässe aufgegriffen bieten sich Postings an, die bereits erfolgreich gelaufen sind. Einfach nur aktualisieren!

Tipp: Mit kleinen Änderungen wie einem neuen Bild oder einer abgeänderten Copy lässt sich Content wunderbar recyceln. Content Recycling spart Zeit, Energie und Geld.

Senior Social Media Manager Farina Fontaine, Rheindigital
Farina Fontaine, Senior Social Media Manager
Im Content Marketing ist das erneute Posten nicht nur effizient, sondern auch ein guter Test, welcher Variante des Beitrags besser ankommt. Dies wiederum kann für die Konzeption weiterer Posts hilfreich sein.

8. Vertrauen schaffen durch CSR

Unternehmen tragen eine soziale Verantwortung. Corporate Social Responsibility (CSR) bildet dabei oftmals einen Business Case. Dieser ist in Strategie, operatives Geschäft und Unternehmenskommunikation integriert. Fürs Social-Media-Marketing heißt das: Unternehmen erfüllen die Nachfrage nach Transparenz und guter Unternehmensführung.

Tipp: Treten Sie glaubwürdig und mit Vorbildcharakter auf. Vor allem eigene Mitarbeitende können einen Multiplikatoreffekt erzeugen. Schließlich macht ihr Gesicht ein Unternehmen nahbar und schafft Vertrauen.

9. LinkedIn wird privater

Das Karrierenetzwerk LinkedIn entwickelt sich immer stärker davon weg, ein rein berufliches Netzwerk zu sein. User*innen teilen dort zwar Karriereschritte, Corporate- und Job-News. Doch die Themen werden persönlicher. Themen wie

  • Mental Health,
  • Burnout oder
  • Karriereknicks

finden dort ihren Platz und geben der Social-Media-Plattform einen privateren Anstrich.

Tipp: Unternehmen haben über LinkedIn mittlerweile die Möglichkeit, mit cleverem Social-Media-Marketing interessante Zielgruppen zu erreichen. Der Kanal sollte daher im Kanon mehrerer Corporate Kanäle stets mitbedacht werden.

10. Social Commerce

Die Grenzen zwischen E-Commerce und Social-Media-Marketing verschwimmen. Shopping via Instagram oder TikTok ist für immer mehr User*innen zum Alltag geworden. Die Funktionen der Social Media Plattformen stehen für

  • bequeme, zielgerichtete Produktsuche und
  • unterhaltsame Inspirationen.

Algorithmen erkennen Interessen und Kaufgewohnheiten und schlagen passende Produkte vor. Dies macht das Shoppingerlebnis auf dem Smartphone angenehm. In China hat bereits jede*r Zweite etwas über Social-Media-Kanäle gekauft. In den USA sind die Werte ähnlich hoch.

Tipp: Social Commerce steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Social Media Marketer sollten diesen Trend jedoch im Blick behalten.

Wie Hubspot berichtet, sind Kaufprozesse per Social Media (Social Commerce) schon jetzt sehr verbreitet, besonders bei Jüngeren.

Mit unseren 10 Social-Media-Trends lässt sich die Welt von TikTok, Instagram, Facebook & Co. noch besser verstehen. Social-Media-Marketing-Teams müssen sich der Herausforderung stellen, am Puls der Zeit zu bleiben. Es lohnt sich, das Potenzial der aktuellen Social-Media-Trends für die eigene Marke auszuloten. Dazu zählen insbesondere

  • Exklusivität,
  • die Rückkehr zu mehr Bild- statt Videoposts,
  • gezieltes Community Building sowie
  • die stärkere Nutzung von Social Commerce.

Wenn Sie einen verlässlichen Partner brauchen, mit dem Sie Ihre Social-Media-Marketing-Ideen umsetzen können, melden Sie sich gern bei uns. Wir von Rheindigital sind den neuesten Social-Media-Trends immer auf der Spur und freuen uns, auch Ihnen dabei behilflich zu sein, Ihr Social-Media-Marketing auf das nächste Level zu heben.

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