Die wichtigsten Social-Media-Begriffe, Folge 2: F bis Z


Yvonne Cramer | 2. Juli 2021

Wer A bis E sagt, muss auch F bis Z sagen: In unserem ersten Teil (A bis E) der Social-Media-Begriffe finden Sie alles von A/B-Testing bis Evergreen Content. Im zweiten Teil behandeln wir Social-Media-Vokabular vom Facebook-Format „Facebook Live“ bis hin zu YouTube als Video-Plattform und erklären, wie Sie auch in 2021 mit Ihren Social-Media-Profilen durchstarten können.

Nutzen Sie unser Social-Media-Glossar als Nachschlagewerk und sprechen Sie uns bei Fragen gern an. Wir als Social-Media-Agentur beraten Sie gern zu allen Themen von A bis Z!

F

Facebook Live – Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie hat Facebook Live – wie auch Live-Übertragungen in anderen sozialen Netzwerken – an Relevanz stark zugelegt. Denn wo physische Aufeinandertreffen nicht mehr möglich waren, haben Menschen und Marken hier die Möglichkeit, unmittelbar miteinander in Kontakt zu treten. Wer ein Live-Video startet, kann direkt aufkommende Fragen in der Community beantworten, hören, welche Dinge ihr auf dem Herzen liegen, und die persönliche Ebene in der Beziehung zu den Follower*innen nicht aus den Augen verlieren.

Facebook Messenger – Direct-Messaging-Dienst von Facebook, der auch als App verfügbar ist.

Feed – Der Social-Media-Begriff „Feed“ bezeichnet die Inhalte, die Sie meist als Erstes sehen, wenn Sie Facebook, Instagram, Twitter und Co. öffnen. Meistens wird dort der Content der Nutzer*innen angezeigt, denen Sie folgen aber auch Werbeanzeigen und Vorschläge reihen sich in Ihren Feed ein.

Filter – Sie tragen Namen wie „Rio de Janeiro“, „Reyes“ oder „X-Pro II“ und bezeichnen z. B. Vintage-, Schwarz-Weiß- oder Sepia-Looks: Filter sind fotografische Effekte, die Bilder in Social Media verbessern oder zumindest verändern können. Sie sind auch als Teil einer Marketingstrategie denkbar, wenn man sich z. B. für einen Filter entscheidet und damit alle grafischen Inhalte in den gleichen Look bringt. Dadurch bietet sich die Chance, den Wiedererkennungswert zu steigern.

Follower*in – Sie haben die Inhalte von User*innen oder Websites abonniert und erhalten regelmäßig deren Updates? Dann sind Sie ein*e Follower*in. Dabei können sowohl private als auch geschäftliche Konten Follower*innen haben. Für Ihr Unternehmen bietet deren Anzahl einen guten Überblick darüber, wie Ihr Publikum mit der Zeit wächst – oder eben schrumpft.

FOMO – Diese etwas ungewöhnlich anmutende Abkürzung steht für „Fear Of Missing Out“, also für die Angst der Nutzer*innen, etwas in den sozialen Medien nicht direkt oder rechtzeitig mitzubekommen. Marketingexpert*innen in Unternehmen und Agenturen nutzen FOMO zu ihrem Vorteil, indem sie exklusive und zeitlich limitierte Angebote machen, auf die User*innen schnell reagieren müssen, um sie nutzen zu können.

Freunde – Als Freunde sind bei Facebook private Personen gemeint, die sich mit ihren Profilen untereinander verbinden, indem sie sogenannte Freundschaftsanfragen verschicken bzw. annehmen. Dabei lässt sich für jeden, der neu dazu kommt, festlegen, welche Inhalte er oder sie auf dem jeweiligen Profil einsehen darf.

G

Generation Z – Dieser Begriff bezeichnet die demografische Gruppe, die auf die Millennials folgt, also alle, die zwischen 1997 und 2015 geboren sind. Ihnen wird nachgesagt, dass sie sich mit Kaufentscheidungen schwertun, ohne sich vorher mit Bekannten oder einer Community zu beraten. Per Definition seien Mitglieder der Generation Z auf schnelle Befriedigung ihrer Bedürfnisse aus und sind leicht für neue Retail-Angebote und -Eigenschaften zu begeistern. Ist die Generation Z Teil Ihrer Zielgruppe, so sollten Sie diese Erkenntnisse in Ihre Strategie mit einfließen lassen.

Geofilter – Mit Geofiltern können Snapchat-User*innen ortsspezifische Illustrationen zu ihren Fotos hinzufügen. Dabei funktionieren diese Filter ähnlich wie Instagram-Filter: Erst wird ein Foto gemacht und anschließend ausgewählt, welcher Filter am besten gefällt, bevor das Ergebnis geteilt wird.

Geotagging – Geotagging bezeichnet die Anreicherung einer Datei mit den geografischen Daten eines Fotos oder Videos, also mit Koordinaten, wo diese Datei aufgenommen wurde.

Geotargeting – Geotargeting erlaubt es Marken, Interessierten Inhalte aufgrund deren Standorts anzuzeigen. Schalten Sie beispielsweise eine Facebook Ad, können Sie hier u. a. entscheiden, dass Nutzer*innen aus einem bestimmten Land oder Bundesland, aus einer speziellen Stadt oder mit einer spezifischen Postleitzahl bevorzugt Inhalte angezeigt bekommen. Wenn Sie z. B. Ihre Produkte oder Dienstleistungen ausschließlich im Raum Berlin vertreiben, hat es keinen Sinn, dass Menschen aus München oder Köln Ihre Werbung angezeigt bekommen.

GIF – Abkürzung für Graphics Interchange Format, ein Dateiformat, das sowohl statische als auch animierte Bilder unterstützt. Dieses Format kann nicht in allen sozialen Netzwerken verwendet werden. Auf unterschiedlichen Websites, wie z. B. giphy.com, können Sie sich selbst ein Bild über die unglaubliche Vielfalt an bereits vorhandenen GIFs machen und zusehen, wie ihre Anzahl täglich steigt.

H

Handle – Der Social-Media-Begriff „Handle“ bezeichnet bei Instagram, Twitter und anderen Plattformen den Namen, den Sie sich selbst geben und unter dem User*innen Sie in der Suche finden können. Er beginnt im Falle von Instagram und Twitter immer mit einem @ wie z. B. @rheindigital, das Instagram-Handle unserer Social-Media-Agentur.

Hashtag – Ein Hashtag ist ein einzelnes Wort oder eine Phrase, dem oder der das Symbol # vorangestellt ist, um Inhalte und Nachrichten zu einem bestimmten Thema zu publizieren. Sie sind eine Art Verschlagwortung; nach ihnen kann gezielt gesucht werden, um Beiträge mit für den/die Nutzer*in interessanten Inhalten zu filtern. Hashtags tauchten zuerst bei Twitter auf, werden aber mittlerweile auch auf fast allen anderen sozialen Plattformen verwendet. Auch bei Facebook können sie verwendet werden, haben hier aber keinerlei Relevanz. Die richtige Wahl der Hashtags kann für eine höhere Reichweite sorgen, deshalb sollte ihr Einsatz nicht unterschätzt werden.

Header – Als Header bezeichnet man die großen bannerähnlichen Bilder, die sowohl auf Unternehmensseiten als auch auf persönlichen Konten im sichtbaren Seitenkopf zu finden sind. Header finden sich ebenso auf Websites und in Slidern. In der Regel im Querformat, sind Header-Bilder viel größer als Ihr Profilbild/Avatar und können verwendet werden, um Sie oder Ihre Marke den Besuchenden Ihres Profils vorzustellen. Sie können Ihr Profilbild durch geschickte Anordnung des Banners ergänzen, Ihre Persönlichkeit zeigen oder ein Produkt oder eine Veranstaltung vorstellen, die Sie bewerben. Auch aktuelle Aktionen können in Headern positioniert werden.

I

IGTV (Instagram TV) – Da im Instagram-Feed nur sehr kurze Videos von bis zu einer Minute geteilt werden können, gibt es IGTV. Hier können vertikale Videos von bis zu 10 Minuten Länge gepostet und wiedergegeben werden; unterhalb des Videos kann wieder gelikt und kommentiert werden.

Impressions – Mit dem Begriff Impressions wird ausgedrückt, wie oft Ihr Content in den Feeds der User*innen angezeigt wurde. Anders als bei der Reichweite können Impressions mehrfach gezählt werden, nämlich dann, wenn einzelne Nutzer*innen Ihren Beitrag mehr als einmal angesehen haben. Die Handhabung dieser Metrik ist auch hier von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich.

Influencer*in – Als Influencer*innen bezeichnet man User*innen, die über eine mehr oder weniger große Reichweite in Social Media verfügen und hier Aufmerksamkeit für bestimmte Themen, Trends und Produkte schaffen können. Aufgrund ihres Auftretens in den sozialen Netzwerken haben sie sich bei ihrem Publikum Glaubwürdigkeit erarbeitet und bieten damit Marketingfachleuten eine gute Basis, um deren jeweilige Zielgruppe zu erreichen. Influencer*innen werden inzwischen oftmals kritisch betrachtet, da sie Produktempfehlungen auf Basis von Provisionen durch die Markeninhaber*innen aussprechen, können aber ein wertvoller Verstärker für Reichweite und Brand Awareness sein.

Instagram – Instagram ist ein sehr grafiklastiges Netzwerk. Es geht hier vor allem darum, Bilder und Videos mit Filtern zu versehen und anschließend zu teilen. Im Jahr 2012 wurde Instagram für eine Milliarde Dollar von Facebook gekauft und hat mittlerweile 1,9 Milliarden aktive Nutzer*innen weltweit.

Instagram Stories – Eingeführt im August 2016, können in den Instagram Stories Fotos und Videos geteilt werden, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Inzwischen erlaubt Facebook es, den ansonsten nach 24 Stunden verschwundenen Content in sogenannten Highlights zu speichern und damit unbegrenzt verfügbar zu machen.

K

Key Performance Indicator (KPI) – Mit einem Key Performance Indicator (KPI) können die Fortschritte bei der Erfüllung Ihrer Social-Media-Ziele gemessen werden. KPIs, z. B. die Anzahl der Follower*innen oder die Reichweite Ihrer Beiträge, sind im Social-Media-Marketing die wichtigsten Statistiken, die Sie dafür im Auge behalten müssen. Wenn eines Ihrer wichtigsten Ziele in dieser Strategie z. B. die Steigerung Ihrer Markenbekanntheit ist, könnte die Reichweite Ihres Contents zu Ihren wichtigsten KPIs gehören.

L

LinkedIn – LinkedIn ist ein US-amerikanisches Netzwerk, das 2002 gegründet wurde und derzeit über rund 756 Millionen Mitglieder verfügt. Es ist DIE Plattform für Unternehmen und Businessfachleute. Hier können Einzelpersonen miteinander in Verbindung treten, aber auch Unternehmensseiten erstellt werden. Gerade aus diesem Grund ist LinkedIn businessfreundlicher und in seinem Themenfokus weniger gestreut als andere Plattformen.

LinkedIn Talent Solutions – Hierbei handelt es sich um eine LinkedIn-Plattform speziell für Recruiter*innen zur Personalsuche. Hier finden Sie innovative Recruiting-Tools, mit denen Sie bei der Talentakquise noch erfolgreicher werden.

Lurker – Lurker sind typischerweise Social-Media-User*innen, die Unterhaltungen in einem oder mehreren Netzwerken zwar beobachten, aber sich nicht aktiv beteiligen. Sie machen einen großen Anteil aller Nutzer*innen auf den unterschiedlichen Plattformen aus und sind nur mit Aufwand dazu zu bewegen, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

M

Meme – Der Social-Media-Begriff „Meme“ bezeichnet Texte, Videos oder Bilder, die sich in den sozialen Netzwerken viral verbreiten und die die User*innen so verändern, dass sie ihre eigene Variation zu unterschiedlichen Themen erstellen und teilen können. Er leitet sich aus dem Altgriechischen μίμημα/mīmēma, „nachgeahmte Dinge“, ab. Das verwandte Verb μιμεῖσθαι/mimeisthai bedeutet „imitieren“.

Auch für Marken sind Memes durchaus sehr interessant. Lesen Sie dazu gern unseren Artikel „Memes als Marketinginstrument“ und lernen Sie, inwieweit der Einsatz für Ihr Unternehmen geeignet ist, um Ihre Zielgruppe zu erreichen.

Mention – Mit einer Mention des Handles oder des Kontonamens markiert man eine*n Benutzer*in in einem Kommentar oder einer Nachricht in Social Media, sodass er/sie darauf aufmerksam gemacht wird. Dies hat in der Regel eine Benachrichtigung an den oder die betreffende Nutzer*in zur Folge. Bei richtiger Formatierung, also @Name, gelangt das Publikum mit einem Klick auf das dazugehörige Profil.

Metrik – Eine Metrik ist eine Kennzahl, die die Leistung Ihrer Beiträge, Anzeigen oder Ihres gesamten Kontos misst. Marketingfachleute verwenden Metriken, um zu sehen, welche Inhalte oder Strategien funktionieren und welche nicht. Zu den Metriken können Impressions, Reichweite, Follower*innen, Engagement Rate und mehr gehören.

N

Newsfeed – Ein anderes Wort für den schon besprochenen Feeds. Also eine Auflistung der neuesten Updates auf Ihrer Startseite von Menschen, mit denen Sie in den sozialen Netzwerken verknüpft sind.

Notification – Bezeichnet die Benachrichtigung über neue Aktivitäten im jeweiligen Netzwerk. Likt und teilt beispielsweise jemand einen Beitrag von Ihnen, werden Sie entsprechend darüber informiert.

O

Ow.ly – Ein Dienst von Hootsuite zur Kürzung von langen Links, da kürzere in der Regel für Postings besser geeignet sind. Er ist mit bit.ly zu vergleichen.

P

Paid Media – Paid Media bezeichnet bezahlte Werbung in Social Media wie z. B. Facebook, Instagram oder Twitter Ads, YouTube Sponsored Videos oder LinkedIn Sponsored Content. Sie wollen gern mehr darüber erfahren? Dann informieren Sie sich auf unserer Performance-Marketing-Seite oder melden Sie sich einfach bei uns.

Pay-per-Click (PPC) – PPC ist ein Begriff aus dem Social-Media-Marketing für ein Anzeigenmodell, bei dem Sie jedes Mal bezahlen, wenn ein*e Nutzer*in auf eine Ihrer Ads klickt. Er begegnet uns als Social-Media-Marketingagentur regelmäßig. Dies ist in der Regel mit einem Traffic-Ziel verbunden, da es für Werbetreibende am sinnvollsten ist, auf Basis von Klicks zu bezahlen, wenn ihr primäres Ziel die Steigerung der Besuche auf einer Website oder Landingpage ist.

Permalink (permanenter Link) – Bezeichnet eine URL, die über Jahre hinweg unverändert bleiben soll. Oftmals sind Permalinks sehr simpel gehalten, damit sie leichter zu tippen und zu merken sind.

Pinterest – Eine Foto- und Produkt-Sharing-Website, auf der Benutzer*innen thematische Bildersammlungen zu Ereignissen, Interessen oder zum Zeitvertreib erstellen und Produkte oder Websites verlinken können.

Plattform – Der Begriff Plattform wird oft gleichbedeutend mit Netzwerk oder Kanal verwendet. Eine Plattform ist jedoch technisch gesehen die Software hinter einem sozialen Netzwerk.

Podcast – Wie eine Serie für die Ohren: So werden digitale Inhalte von Nutzenden erstellt und im Internet zum Herunterladen und Anhören zur Verfügung gestellt.

R

Reach – Die Reach oder Reichweite sagt Ihnen, wie viele Personen Ihren Beitrag gesehen haben. Im Gegensatz zu den Impressions, also wie oft sich jemand Ihren Beitrag angeschaut hat, wird bei der Reach die erreichte Person nur einmal gezählt. Die Zahl verrät Ihnen, wie groß Ihr Publikum wirklich ist. Mit ihr lässt sich der Fortschritt der Bekanntheit Ihrer Marke messen.

Regram – Instagram Postings können nicht einfach mit einem Share-Button im eigenen Profil geteilt werden (Anm.: Manche Beiträge können aber in der Story geteilt werden), wie das beispielsweise bei Facebook oder Twitter der Fall ist. Man muss das entsprechende Bild erst einmal mit einer App oder auf einer Website herunterladen und kann es dann erneut uploaden. Jedoch sollte man sich hierfür unbedingt das Einverständnis der Person der Urheberschaft einholen, idealerweise das Bild mit seinem Namen taggen und den Hashtag #regram verwenden.

2Relevance Score – Der Relevance Score ist eine weitere Metrik im Facebook-Werbeanzeigenmanager, die Ihnen mittels einer Skala von 1 bis 10 anzeigt, wie gut Ihre Zielgruppe auf Ihre Anzeigen reagiert. Grundlage für die Bewertung bilden mehrere Faktoren wie z. B. Likes und Klicks, aber auch negative Reaktionen wie die Auswahl von „Ich möchte diese Anzeige nicht sehen“ durch die User*innen. Je höher Ihr Relevance Score ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Anzeigen auch in den Timelines Ihrer Zielgruppe auftauchen.

Retargeting – Mit Retargeting können Sie Ihre Ads zielsicher auf die Nutzer*innen ausrichten, die bereits mit Ihrer Website interagiert haben, aber z. B. den Kauf eines gefüllten Warenkorbs dann doch nicht abschließen. Möglich macht dies der Einsatz des Facebook-Pixels. Mit gezielter Ansprache können Sie abgesprungene Nutzer*innen eventuell doch noch vom Kauf überzeugen.

Retweet – Der Begriff Retweet bezeichnet das Teilen von Tweets, die  andere Twitter Nutzende abgesetzt haben.

ROAS – Das Akronym ROAS steht für „Return on Advertising Spend“ und bezeichnet den tatsächlich erzielten Gewinn pro Werbeausgabe. Er bildet die Grundlage für die Bewertung von Anzeigen und Kampagnen und macht es für Unternehmen möglich, den Gewinn pro Werbemaßnahme einfach zu ermitteln.

S

Share – Social Media lebt davon, dass User*innen Content teilen – das gilt auch und gerade für die Inhalte von Unternehmen. Deshalb ist es strategisch sinnvoll, Barrieren für das Teilen möglichst niedrig zu halten. Bauen Sie deshalb, wo immer es geht, einen Teilen-Button ein, damit die Weiterleitung Ihrer Inhalte spielend einfach ist – egal, ob auf Social Media oder von Ihrer Website aus.

Shoppable Posts – Sie kennen Instagram sicher als das Netzwerk für schöne Bilder und die Lifestyle-Präsentation von Influencer*innen. Doch mit „Shoppable Posts“ gibt es im Marketing noch einiges rauszuholen. Unternehmen können damit ihre Produkte sehr einfach direkt aus einem organischen Posting heraus verkaufen. Dabei sieht ein Shoppable Post zunächst wie ein herkömmlicher Beitrag aus. Jedoch können Sie die von Ihnen angepriesenen Produkte hier mit kleinen Sprechblasen, sogenannten Tags (z. B. mit Namen und Preis des jeweiligen Produkts), versehen und die Nutzer*innen der Plattform per Klick direkt auf Ihre Website leiten, um die Produkte zu erstehen.

Snap – Ein Snap ist ein Foto oder ein Video, das auf Snapchat erstellt und versendet wird. Es ist möglich, einen Beitrag mit Filtern, Text, Emojis und Zeichnungen zu versehen, bevor er an den/die Empfänger*in gesendet wird. Die Anzeigedauer der Nachrichten beläuft sich auf gerade einmal zehn Sekunden, dann wird sie gelöscht.

Snapchat – Snapchat ist eine Bild- und Video-Messaging-App. Sie existiert seit 2011 und hat weltweit rund 229 Millionen Nutzer*innen. Das Besondere daran: Die hier erstellten Nachrichten zerstören sich nach kurzer Zeit von selbst.

Social Listening – Um neue und wichtige Trends zu erkennen und herauszufinden, was die User*innen sowie Ihr Wettbewerb über Ihr Unternehmen sagen, ist es unerlässlich, genau hinzuhören. Dabei helfen Ihnen entsprechende Social-Listening-Tools, die Mentions, Kommentare, Hashtags und andere relevante Beiträge sammeln, die mit Ihnen in Zusammenhang stehen, und sie Ihnen gebündelt zur Verfügung stellen.

Social Media Monitoring – Ist ähnlich wie das Social Listening, jedoch werden hierbei keine Daten darüber erhoben, was Ihr Publikum sagt. Viel mehr wird kontinuierlich und oft manuell in den Netzwerken geschaut, wie über Ihr Unternehmen gesprochen wird, damit Sie über problematische Beiträge zeitnah informiert sind und sofort agieren können.

T

Targeting – Targeting-Optionen gehören zu den wichtigsten Aspekten bei der Erstellung effektiver Anzeigen in Social Media. Dafür ermöglichen es Ihnen die meisten Plattformen, das potenzielle Publikum für Ihre Anzeigen sehr genau auszusuchen. Ob Alter, Standort, Geschlecht, Interessen usw.: Sie entscheiden, wem Ihre Werbung angezeigt wird.

TikTok – TikTok ist der Shootingstar unter den Social-Media-Plattformen. Hier können die User*innen 15-sekündige Videos mit Musik, Lip-Sync- und anderen Spezialeffekten erstellen und dann teilen. TikTok hat weltweit 800 Millionen aktive Nutzer und wurde bereits über 2 Milliarden Mal über den Apple App Store und Google Play heruntergeladen – Tendenz steigend. In unserem Artikel „Wie sich TikTok-Marketing für Unternehmen lohnt“ finden Sie weitere spannende Insights zum Potenzial von TikTok für Unternehmen.

Traffic – Traffic bezeichnet die Anzahl der Nutzer*innen, die eine Website besuchen. Im Zusammenhang mit Social Media ist die Erhöhung des Traffics eines der gängigen Marketingziele. Das bedeutet: Sie können Ihre Inhalte so gestalten, dass das Publikum auf einen Blog, eine Landingpage oder eine andere URL außerhalb des jeweiligen Netzwerks geleitet und dort somit der Traffic erhöht wird.

Trends – Wenn etwas trendet, bedeutet dies, dass ein bestimmtes Thema derzeit besonders beliebt ist. Bei Twitter beispielsweise werden vor allem populäre Hashtags gezählt und dann als Trends aufgelistet. So kann man auf einen Blick sehen, über welche Themen gerade besonders viel gesprochen wird.

Troll – Sogenannte Trolls treiben sich in Social Media herum, um gezielt andere User*innen zu beleidigen oder in Gruppen negative Inhalte zu posten, die die Community gegeneinander aufbringen. Als Trolls werden auch Nutzer*innen bezeichnet, die gezielt kontroverse Themen ansprechen, um eine Reaktion des Seitenbetreibenden oder anderer Follower*innen zu provozieren. Wir empfehlen Ihnen, solchen Trolls kein „Futter“ zu geben, d. h. nicht auf ihre Kommentare oder Beiträge einzugehen, wenn sich absehen lässt, dass die Diskussion keinen Mehrwert für die Community hat.

Tweet – Ein Tweet bezeichnet eine 280 Zeichen lange Nachricht, die auf Twitter gepostet wird.

TweetDeck – Auf TweetDeck lassen sich Twitter-Aktivitäten verwalten, z. B. die Veröffentlichung eines Tweets zu einem bestimmten Zeitpunkt vorplanen.

Twitter – Twitter ist eine Plattform zur Veröffentlichung von Nachrichten, die maximal 280 Zeichen beinhalten. Weltweit gibt es ca. 330 Millionen aktive Nutzer*innen. Die Plattform wird aktiv für Diskussionen und die Distribution von News, aber auch von Gerüchten und Theorien verwendet.

U

User-generated Content – Inhalte, die Fans auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichen, die z. B. in Zusammenhang mit einem Unternehmen oder einer Person der Öffentlichkeit in Verbindung stehen, nennt man User-generated Content. Als Unternehmen können Sie nach Erlaubnis der Person der Urheberschaft den Inhalt auch auf Ihrem eigenen Kanal veröffentlichen und schaffen somit authentische Inhalte auf Ihrer Seite, die ganz nebenbei auch noch Ihre Marke bewerben – ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Als Dankeschön dafür, dass Sie den Content nutzen dürfen, sollten Sie nie vergessen, Urheber oder Urheberin auf dem Posting zu vertaggen.

V

Vimeo – Vimeo ist eine Videoplattform, ähnlich wie YouTube. Hier können Videos hochgeladen, gespeichert und geteilt werden.

Viral – Der Begriff „viral“ bezeichnet die exponentielle Verbreitung von Inhalten in Social Media. Es entsteht ein Schneeballeffekt, wenn Follower*innen beginnen, Ihre Inhalte zu teilen, und deren Follower*innen daraufhin dasselbe tun. Virale Inhalte zu erstellen ist zum einen eine Kunst. Zum anderen ist es auch das höchste Ziel, da Sie hier die Chance haben, ein riesiges Publikum anzusprechen, ohne auch nur einen Cent dafür ausgeben zu müssen. Beachten Sie, dass sich Viralität schwer planen lässt.

Virtuelle Realität – Bereits im Juni 2016 hat Facebook den Upload von 360-Grad-Fotos ermöglicht. Die Angebote anderer Plattformen lassen diesbezüglich noch etwas auf sich warten. Es ist aber damit zu rechnen, dass auch diese zeitnah nachziehen und darüber hinaus dann auch 360-Grad-Video-Inhalte ermöglichen.

Vlogging – Vlogging ist ein Kunstwort für Video-Blogging und bezeichnet ein virtuelles Tagebuch in Form eines Videobeitrags.

W

Webinar – Ein Webinar ist ein Online-Seminar oder eine -Präsentation, die von Einzelpersonen oder Teams gehalten wird, um ein bestimmtes Publikum über ein Thema zu informieren. Sie können als Livestream oder als Aufzeichnung abgehalten werden. Der Livestream hat den großen Vorteil, dass unmittelbar aufkommende Fragen sofort beantwortet werden können und man somit viel über die Bedürfnisse der Fragesteller*innen erfährt, was sich wiederum auf zukünftige Inhalte auswirken kann.

WhatsApp – WhatsApp ist eine kostenlose Instant-Messenger-App, über die man Nachrichten, Bilder, Video- und Audiodateien an definierte Gruppen oder Einzelpersonen verschicken kann. Sie gehört seit 2014 zu Facebook und stand einige Zeit in der Kritik, Datenschutz nicht ernst zu nehmen. Seit einiger Zeit zeichnen sich Trends ab, dass auch Unternehmen WhatsApp Business für sich entdeckt haben.

Y

YouTube – Noch so ein bekanntes Schlachtschiff unter den Social-Media-Plattformen. Die zu Google gehörende Video-Sharing-Website ermöglicht es Nutzer*innen, Videoclips hochzuladen und zu verbreiten. Unternehmen profitieren ganz besonders von diesem Dienst, denn hier lassen sich Anleitungen zu Produkten und ausführliche Informationen zu Unternehmen platzieren. Auch YouTube verfügt über ein breites Aufgebot an influencenden Personen, die mit Unboxing- oder Review-Videos Produkte präsentieren und ihrer Community empfehlen. Die dort geteilten Videos können dann einfach auf Facebook oder Twitter gepostet werden.

Wir hoffen, Sie hatten an unserem Social-Media-Glossar genauso viel Freude wie wir! Sollte Ihnen ein wichtiger Begriff fehlen oder haben Sie Fragen, kontaktieren Sie uns gern über unser Kontaktformular, und wir erklären Ihnen persönlich und unkompliziert, was es damit auf sich hat. Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Gelegenheit kennenzulernen, und beraten Sie gern zu allem, was Social Media ist!

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