Memes als Marketinginstrument


Yvonne Cramer | 5. Mai 2020

What do you Meme?
Optimal umsetzen. Effektiv einsetzen.

Memes: Voller Einsatz, wenn’s Brand.

Memes gehören zum Netz wie der Sand zur Wüste. Doch wie kann man sich ihre Verbreitungseigenschaften und alle anderen positiven Skills zu Nutze machen, um die eigene Brand nach vorne zu pushen? Wir zeigen Ihnen, wie Unternehmen und Marken mit Memes eine neue Kundensprache lernen und damit für Aufsehen sorgen können.

Memes: Mehr als ein Internetphänomen.

Wer Memes bisher lediglich für eine belanglose Art der Internetkultur gehalten hat, dem beweisen wir hier gerne das Gegenteil: Memes sind kreativ, ganz nah dran am Zeitgeschehen, und je nach Bedarf von humorvoll bis meinungsbildend. Deshalb sind Memes auch ganz besonders gut für Content Marketing geeignet. Denn bei jedem einzelnen profitieren Sie zum einen davon, dass die Digital Natives wissen, wo der Ursprung ist und es gerne teilen und zum anderen können Sie ganz einfach an Ihr Markenprofil oder die Eigenschaften Ihres Produkts angepasst werden.

Memes: Hocheffektive Marketinginstrumente.

Ein Beispiel für gelungenes Meme Marketing? Das Bild zeigt den amerikanischen Schauspieler Jonathan Goldsmith, der 2006 für eine Kampagne der Biermarke „Dos Equis“ engagiert wurde. Hier das Original:


Und wissen Sie was? Weil das Motiv als Meme viral gegangen ist, lief diese Kampagne unglaubliche 12 Jahre – und das mit riesigem Erfolg! Die Phrase „I don’t always… but when I do, I…“ ist aus dem Netz nicht mehr wegzudenken und wird heute noch bei jeder denkbaren und undenkbaren Gelegenheit aus dem digitalen Hut gezaubert. Und weil der Wiedererkennungswert so hoch ist, kann sogar der Protagonist beliebig ausgetauscht werden. 

Glauben Sie nicht? Hier sind nur einige Beispiele der unzähligen Vielfalt und Anlässe, die in Social Media zu finden sind:

Sie sehen: Ein Meme lässt sich so ziemlich für jeden Anlass einsetzen, weil sich der Inhalt beliebig an die Bedürfnisse und die Message anpassen lässt. Dabei ist es nicht entscheidend, ob es selbst kreiert wurde oder man ganz einfach auf einen rasenden Meme-Zug aufgesprungen ist. Aufmerksamkeit und Engagement werden gleichermaßen gesteigert und sie stechen aus der Content-Masse heraus – intelligent, hochaktuell und kreativ. 

Memes: Was User wollen.

Vielleicht denken Sie jetzt: Ist ja alles schön und lustig, aber was hat mein Unternehmen davon und wie lässt sich das in effektives Marketing für mein Produkt übersetzen? Erfolgreiche Marken haben den Wert der Memes für ihr eigenes Marketing bereits entdeckt. Sie leben von der aktuellen Kultur im Internet und sind ein einfaches Tool, um sich in dieser Kultur zu positionieren. Außerdem macht Meme Marketing es der Zielgruppe spielend möglich, sich in kürzester Zeit auf sehr unterhaltsame Weise mit Ihrer Marke zu identifizieren. Hier ein paar Beispiele:

1. Der nun schon bekannte Dos Equis Meme – eingesetzt von der Firma Grammarly, die hier ein Plugin für eine webbasierte, Plattform-übergreifende Autokorrektur (Rechtschreibung und Grammatik) bewirbt. 



2. Das Medien-Unternehmen „Virgin Media“ setzt hier das berühmte Meme „Success Kid“ zum Bewerben seines Angebots ein.



3. Hubspot, ein B2B-Unternehmen für Vertriebs- und Inbound-Marketing Software erzählt anhand dieses Memes auf sehr witzige Art und Weise, wie das so läuft, wenn man im Bereich Sales arbeitet und was alle anderen denken, was man dort den lieben langen Tag so tut.

Memes: Geht das auch auf Deutsch?

Zugegeben, die meistens Memes sind in englischer Sprache verfasst. Das hat einen ganz entscheidenden Vorteil: So werden Sie im Prinzip auf der ganzen Welt verstanden, was die Reichweite enorm steigt. Aber auch, wenn sie lieber bei der Sprache Deutsch bleiben wollen, weil es beispielsweise besser zu ihrer Marketingstrategie oder ihrer Zielgruppe passt, ist das kein Problem. Gibt es dafür auch ein Beispiel? Ja und ein sehr gutes noch dazu! Die Firma Sixt betreibt nicht nur seit Jahren erfolgreiches Meme Marketing, sie kreiert diese Memes sogar. Und greift dabei gerne das aktuelle, vor allem politische Zeitgeschehen auf.









Gerne zeigen wir Ihnen weitere Beispiele in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Und nicht vergessen:

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