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Die 10 wichtigsten Content-Marketing-Skills 2026 – Teil 1: Strategie & Kreativität

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Die 10 wichtigsten Content-Marketing-Skills 2026 – Teil 1: Strategie & Kreativität Cover

Auf einen Blick:

  • Du verstehst, warum Strategie, Storytelling, Text und SEO, Video sowie Design über Sichtbarkeit und Wirkung entscheiden.
  • Zu jedem Skill bekommst du umsetzbare Praxis-Tipps und Beispiele, wie du Inhalte kanalübergreifend planst und produzierst.
  • Nach dem Artikel kannst du Kanäle und Formate gezielt auswählen und Inhalte so aufbereiten, dass sie gefunden und genutzt werden.

Content-Marketing entwickelt sich rasant weiter und damit auch die Anforderungen an Marketingverantwortliche und Content-Kreator:innen. KI-Tools, neue Plattformen und veränderte Erwartungen der Nutzer:innen stellen uns vor spannende Herausforderungen. Dieser Artikel ist relevant für dich, wenn du wissen möchtest, welche Skills 2026 wirklich zählen und wie du Strategie und Kreativproduktion sinnvoll zusammenbringst.


In diesem Artikel:


Skill 1: Content-Strategie & Konzeption: Das Fundament erfolgreicher Kommunikation

Los geht’s mit der Basis: einer Content-Strategie, die Kanäle, Formate und KI sinnvoll zusammenbringt. Denn ohne Strategie ist Content nur Rauschen.

2026 wird strategisches Denken wichtiger denn je: Du musst Zielgruppen präzise definieren, Content-Ziele ableiten und Formate clever orchestrieren. Eine durchdachte Content-Strategie berücksichtigt alle Kanäle, von Social Media über Video bis zur redaktionellen Website-Präsenz.

Warum ist Content-Strategie 2026 unverzichtbar?

Die Content-Flut nimmt zu, die Aufmerksamkeitsspanne ab. Im Wettbewerb um Sichtbarkeit entscheidet nicht die Menge, sondern die Relevanz deines Contents. Eine fundierte Content-Strategie hilft dir, Ressourcen effizient einzusetzen und messbare Ergebnisse zu erzielen. Statt wild drauflos zu posten, planst du strategisch: Welche Inhalte unterstützen deine Business-Ziele? Wo hält sich deine Zielgruppe auf? Welche Content-Formate passen zu welcher Phase der Customer Journey?

Die Bausteine einer erfolgreichen Content-Strategie

Eine wirksame Content-Strategie ruht 2026 vor allem auf vier Säulen: einer präzisen Zielgruppenanalyse, einem ehrlichen Blick auf deinen bestehenden Content, einer klugen Orchestrierung deiner Formate und einem sinnvollen Einsatz von KI.

  1. Zielgruppenanalyse neu denken: 2026 reicht es nicht mehr, demografische Daten zu kennen. Du musst verstehen, welche Pain Points deine Zielgruppe hat, welche Content-Formate sie bevorzugt und auf welchen Kanälen sie aktiv ist. Nutze dafür Social-Listening-Tools, analysiere Kommentare. Je präziser dein Bild von deiner Zielgruppe ist, desto zielgerichteter ist dein Content.
  2. Content-Analyse als Startpunkt: Bevor du neue Inhalte erstellst, analysiere den bestehenden Content. Was performt gut? Welche Themen interessieren deine Community wirklich? Wo gibt es Lücken? Eine systematisches Content-Analyse zeigt dir, welche Assets du bereits hast und wo Potenzial liegt. Tools wie Google Analytics, Social-Media-Insights und Heatmaps helfen dir dabei, datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
  3. Content-Formate orchestrieren: Die Kunst liegt darin, verschiedene Formate sinnvoll zu verbinden. Ein Blogbeitrag wird zum LinkedIn-Artikel, daraus entstehen Instagram-Karussell-Postings, ein Video fasst die Key Messages zusammen. Diese Content-Orchestrierung spart Ressourcen und maximiert Reichweite. Plane von Anfang an crossmedial: Wie lässt sich ein Kernthema auf verschiedenen Kanälen ausspielen?
Orchester auf der Bühne, Musikerinnen und Musiker spielen gemeinsam unter der Leitung eines Dirigenten als Metapher für orchestriertes Content-Marketing.
Gutes Content-Marketing entsteht nicht zufällig. Es wird orchestriert: mit klarer Strategie, abgestimmten Formaten und einem gemeinsamen Ziel. So wird aus vielen Einzelstimmen eine starke Gesamtwirkung.
  1. KI als strategischer Helfer: KI-Tools wie ChatGPT, Jasper oder Content-Planungs-Software können dir bei Themen-Research, Trend-Analyse und Content-Ideen helfen. Aber: KI ersetzt nicht deine strategische Denkleistung! Du musst die Tools gezielt einsetzen, Ergebnisse kritisch prüfen und mit deiner Expertise anreichern. 2026 gewinnt, wer KI als Beschleuniger nutzt, ohne die menschliche Perspektive zu verlieren.

Wenn du deine Content-Strategie 2026 so aufsetzen willst, dass Kanäle, Formate und KI sauber zusammenspielen, unterstützen wir dich gern. Sprich mit uns.


💡Praxis-Tipp: Der Content-Strategie-Prozess

  1. Ziele definieren: Was willst du erreichen? Brand Awareness, Lead-Generierung, Community-Building?
  2. Zielgruppe verstehen: Wer sind deine idealen Kund:innen? Was bewegt sie?
  3. Wettbewerb analysieren: Was machen andere in deiner Branche? Wo sind Lücken?
  4. Formate und Kanäle auswählen: Wo erreichst du deine Zielgruppe am besten?
  5. Content-Kalender erstellen: Plane Themen, Formate und Veröffentlichungstermine
  6. Messen und optimieren: Welche KPIs sind relevant? Was funktioniert, was nicht?


Skill 2: Brand Storytelling: Emotionen wecken, Bindung schaffen

Wenn die Strategie das Gerüst ist, sorgt Storytelling dafür, dass Menschen hängen bleiben und Vertrauen aufbauen. Marken, die 2026 erfolgreich sein wollen, brauchen authentische Geschichten. Brand Storytelling verbindet deine Markenwerte mit den Bedürfnissen deiner Zielgruppe. Ob im Video-Content, in Social-Media-Kampagnen oder in redaktionellen Formaten: Geschichten machen dich sichtbar und unvergesslich. Dabei geht es nicht um Selbstbeweihräucherung, sondern um echte Relevanz: Welches Problem löst du? Was willst du verändern?

Warum wirken Geschichten?

Unser Gehirn liebt Geschichten. Sie aktivieren mehr Hirnareale als reine Fakten, bleiben länger im Gedächtnis und lösen Emotionen aus. Genau deshalb ist Brand Storytelling so mächtig: Du verkaufst nicht nur ein Produkt, sondern erzählst, warum es existiert und wie es das Leben deiner Kund:innen verbessert. Gute Geschichten schaffen Identifikation, bauen Vertrauen auf und differenzieren dich vom Wettbewerb.

Die Grundelemente erfolgreichen Storytellings

In klassischen Markengeschichten war die Marke oft der Held. 2026 drehen erfolgreiche Brands das Erzählkonzept um: Der Kunde ist der Held, die Marke der Coach. Deine Aufgabe ist es, deinen Kund:innen zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Perspektivwechsel helfen, deine Geschichte authentischer und relevanter zu machen.

Jede gute Geschichte braucht einen Konflikt. Was ist die Herausforderung, vor der deine Zielgruppe steht? Wie hilft dein Produkt oder deine Dienstleistung dabei, die Herausforderung zu meistern? Die Transformation vom Problem zur Lösung ist der emotionale Kern deiner Story.

2026 durchschauen Nutzer:innen perfekt inszenierte Hochglanzgeschichten. Sie wollen echte Einblicke, ehrliche Herausforderungen und authentische Menschen. Zeig auch mal, was hinter den Kulissen passiert, sprich über Learnings aus Fehlern und lass dein Team zu Wort kommen. Authentizität schafft Vertrauen.

Storytelling-Formate, die 2026 funktionieren

Behind-the-Scenes: Zeig, wie Dinge entstehen, wer dahinter steckt und was euch antreibt. Das humanisiert deine Marke und schafft Nähe, ohne dass du viel inszenieren musst.
Customer Storys: Lass Kund:innen ihre Ergebnisse erzählen, gern als User-Generated Content. Das wirkt glaubwürdig, spart Produktionsaufwand und stärkt gleichzeitig die Bindung.
Founder Storys: Menschen kaufen von Menschen, vor allem auf LinkedIn. Persönliche Perspektiven funktionieren besonders gut, wenn sie konkret sind und nicht wie PR klingen.
Wertebasiertes Storytelling: Viele Kaufentscheidungen sind 2026 wertegetrieben. Zeig deshalb, wofür ihr steht, mit Beispielen aus dem Alltag statt mit Schlagworten.

💡Praxis-Tipp: Die Story-Formel

  1. Status Quo: Wie sieht die Ausgangssituation aus?
  2. Problem: Welche Herausforderung tritt auf?
  3. Lösung: Wie hilft deine Marke?
  4. Transformation: Was hat sich verändert?
  5. Call-to-Action: Was soll der Leser jetzt tun?

Skill 3: Redaktion & Textkompetenz: Schreiben für Menschen und Maschinen

Damit Geschichten nicht nur wirken, sondern auch gefunden werden, brauchst du saubere Redaktion und Textkompetenz. Gute Texte sind das Herzstück jeder Content-Strategie. 2026 müssen Texter:innen sowohl für Leser:innen als auch für Suchmaschinen schreiben, ohne dabei ins Keyword-Stuffing zu verfallen. SEO-Basics gehören zum Handwerkszeug: strukturierte Headlines, semantische Keywords und vor allem Mehrwert. In unserer Redaktion achten wir darauf, dass Texte leserfreundlich, suchmaschinenoptimiert und markentypisch klingen. Denn: Auch die beste Kampagne verpufft ohne starke Worte. Und: Nutzer:innen erwarten 2026 Klartext statt Buzzwords. Redaktionelle Kompetenz bedeutet auch: komplexe Sachverhalte einfach erklären, Geschichten spannend aufbauen und dabei authentisch bleiben.

Was macht gute Texte 2026 aus?

Gute Texte setzen 2026 Klarheit vor Kreativität. Clevere Wortspiele sind schön, aber wenn deine Zielgruppe nicht sofort versteht, worum es geht, hast du verloren, denn die Aufmerksamkeitsspanne liegt bei wenigen Sekunden. Dein Text muss in den ersten Zeilen klarmachen: Was ist drin für mich? Warum sollte ich weiterlesen? Ebenso entscheidend ist eine Struktur, die führt. Niemand liest 2026 noch Textwüsten. Nutze Zwischenüberschriften, Absätze, Aufzählungen und visuelle Ankerpunkte, damit Leser:innen deinen Text erst scannen und dann tiefer einsteigen. So verbesserst du die User Experience erheblich.

SEO gelingt ohne Krampf. Keywords sind wichtig, aber Google versteht Kontext und Semantik besser denn je. Statt ein Keyword zwanghaft zu wiederholen, denk in Themenclustern: Welche verwandten Begriffe, Fragen und Aspekte gehören zum Thema? Schreib ausführlich, beantworte Fragen umfassend und nutze natürliche Sprache: Das belohnen Suchmaschinen. Um die richtigen Keywords zu finden, greife zu Tools wie Google Keyword Planner, Answer the Public oder Ubersuggest und finde heraus, wonach deine Zielgruppe sucht. Achte dabei auf die Suchintention: Will jemand etwas kaufen (transaktional), Informationen finden (informational) oder zu einer bestimmten Website navigieren? Dein Content muss perfekt dazu passen.

Texten für verschiedene Plattformen

Jede Plattform hat ihre eigene Sprache und Erwartungen. Auf Social Media schreibst du kurz, knackig und aktivierend. Die ersten Zeilen entscheiden. Nutze Emojis sparsam, aber gezielt, stelle Fragen und fordere zur Interaktion auf. Blogbeiträge dagegen dürfen ausführlich sein. Hier zählen Struktur und Mehrwert: Nutze Zwischenüberschriften, Bilder und interne Verlinkungen. Schreibe für hervorgehobene Antworten in Suchmaschinen, indem du Fragen klar und prägnant beantwortest. Website-Texte müssen nutzerorientiert und handlungsleitend sein. Was soll der Besucher tun? Mach es ihm leicht durch klare Call-to-Actions und vermeide Fachchinesisch. Bei E-Mail-Marketing entscheidet die Betreffzeile über die Öffnungsrate und der erste Satz über die Weiterlesen-Rate. Hier ist Personalisierung und Relevanz entscheidend.

Die Macht der Headlines

80 % der Leser:innen lesen nur die Überschrift. Nur 20 % lesen laut Jakob Nielsen den ganzen Text. Deine Headline muss also Interesse wecken, Mehrwert versprechen und zum Klicken animieren. Bewährte Headline-Formeln:

    • Listen: 10 Wege, um ...
    • How-to: So erstellst du ...
    • Fragen: Machst du diese Fehler auch?
    • Zahlen: In 5 Schritten zu ...
    • Versprechen: Der ultimative Guide für ...

💡Praxis-Tipp: Der Redaktions-Workflow

  1. Recherche: Welche Fragen hat deine Zielgruppe? Was schreibt der Wettbewerb?
  2. Struktur: Erstelle eine Outline mit Überschriften und Key-Points
  3. Schreiben: Schreib einen ersten Entwurf, ohne zu editieren
  4. Überarbeiten: Kürze, schärfe, strukturiere
  5. SEO-Optimierung: Füge Keywords natürlich ein, optimiere Meta-Daten
  6. Gegenlesen: Lass jemand anders drüber schauen
  7. Veröffentlichen und promoten: Der beste Text bringt nichts, wenn ihn niemand sieht

Wenn du möchtest, prüfen wir gemeinsam, was an deinem bestehenden Content schon gut funktioniert und wo die größten Hebel für mehr Wirkung liegen. Kontakiere uns.


Skill 4: Video-Content & Bewegtbild-Kompetenz: Die Königin unter den Formaten

Und weil starke Worte allein 2026 oft nicht reichen, kommt Bewegtbild als Reichweiten-Booster ins Spiel. Video ist keine Kür mehr, sondern Pflicht. Ob Reels, TikToks, YouTube-Tutorials oder LinkedIn-Videos: Bewegtbild-Content dominiert 2026 die digitale Landschaft. Du musst verstehen, wie unterschiedliche Plattformen ticken, welche Video-Formate wo funktionieren und wie du mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielst. Video-Kompetenz umfasst Konzeption, Produktion, Schnitt und das Gespür für visuelle Trends. In unserer Video-Produktion setzen wir auf Formate, die echte Aufmerksamkeit generieren und das authentisch statt austauschbar.

Warum dominiert Video 2026?

Ganz einfach: Video-Content wird überdurchschnittlich oft geteilt, kommentiert und behalten. Plattformen wie Instagram, TikTok und LinkedIn pushen Video-Formate algorithmisch. Aber auch auf klassischen Websites erhöhen Videos die Verweildauer und Conversion-Rate. Video ist das vielseitigste Format: Es kann erklären, unterhalten, inspirieren und verkaufen. Oft alles gleichzeitig.


Die wichtigsten Video-Formate 2026

Short-Form-Video (Reels, TikToks, Shorts) sind 15 bis 60 Sekunden lang und schnell geschnitten. Der Hook erscheint in den ersten 3 Sekunden. Sie sind perfekt für Reichweite, Brand Awareness und virale Momente. Der Schlüssel: Schnell auf den Punkt kommen, visuell ansprechend sein und Trends aufgreifen.

Long-Form-Video (YouTube, LinkedIn) sind 5 bis 15 Minuten lang oder länger und geeignet für tiefergehenden Content wie Tutorials, Interviews, Behind-the-Scenes. Sie bauen Autorität auf und binden deine Community intensiver. Sie eignen sich hervorragend für Thought Leadership und komplexere Themen.

Live-Video ist authentisch, unmittelbar und interaktiv. Live-Formate schaffen Nähe und laden zur Interaktion ein. Q&A-Sessions, Produktlaunches oder Event-Begleitung funktionieren live besonders gut.

Erklärvideos erklären komplexe Themen auf einfache Weise. Animierte Grafiken, Bildschirmaufnahmen mit Anleitung (Screencasts) oder gezeichnete Illustrationen (Whiteboard-Videos) helfen dabei, Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse verständlich zu machen.


Video-Produktion: Von Planung bis Post

Jedes gute Video beginnt in der Pre-Production mit einem klaren Konzept: Welche Kernbotschaft willst du vermitteln, wer ist deine Zielgruppe und welches Format passt am besten? Erstelle ein Storyboard oder Script und plane Location, Equipment und Team sorgfältig. In der Production brauchst du kein Hollywood-Budget, ein Smartphone mit guter Kamera, ein Ringlicht und ein Mikro reichen oft aus. Achte auf natürliches Licht, klaren Ton und einen aufgeräumten Hintergrund, damit dein Video professionell wirkt. Die Post-Production ist, wo die Magie passiert: Mit Tools wie CapCut, Adobe Premiere oder DaVinci Resolve schneidest du dein Material, fügst Untertitel hinzu (denn viele schauen Videos ohne Ton) und verwendest Musik sowie Effekte sparsam, aber wirkungsvoll. SEO-optimierte Transkripte sorgen für bessere Auffindbarkeit.

Plattform-spezifische Besonderheiten

Instagram Reels: Hochformat, schnelle Hooks und Text-Overlays für Kontext. Trends und Audios bringen Reichweite, klare Botschaft bringt Erinnerung.
TikTok: Authentizität, Experimentierfreude, Community-Interaktion und mutige Tests zahlen hier stärker ein als Hochglanz.
YouTube: Titel, Thumbnail und Struktur entscheiden. Längere Videos bauen Watchtime auf, Transkripte und gute Metadaten helfen bei der Auffindbarkeit.
LinkedIn: Professionell, aber nahbar. Untertitel sind Pflicht, direkte Uploads performen meist besser als externe Links und Thought-Leadership sollte immer eine klare These beinhalten.

💡Praxis-Tipp: Der Video-Workflow

  1. Ideenfindung: Was interessiert deine Zielgruppe? Welche Trends passen zu deiner Marke?
  2. Scripting: Schreibe Stichpunkte auf. Spontaneität ist gut, Struktur ist besser.
  3. Dreh: Plane einen kurzen Drehtag, produziere mehrere Videos auf einmal (Batch-Production).
  4. Schnitt: Halte es dynamisch. Lange statische Einstellungen langweilen 2026.
  5. Optimierung: Füge Untertitel, Text-Overlays und CTAs hinzu.
  6. Veröffentlichung: Poste zu optimalen Zeiten, nutze relevante Hashtags, schreib eine packende Caption.
  7. Analyse: Was funktioniert? Welche Videos sorgen für Engagement? Lerne und optimiere.

Skill 5: Artwork & Visual Design: Mehr als hübsche Bilder

Wenn du Video plattformgerecht produzierst, ist der nächste Hebel die Optik: Visual Design sorgt dafür, dass deine Inhalte im Feed stoppen und sofort als deine Marke erkennbar sind. 2026 entscheidet oft der erste Blick: Starkes Visual Design macht deine Marke wiedererkennbar und gibt jedem Format, vom Karussell bis zum Thumbnail, eine klare Handschrift. Damit das gelingt, reicht kein hübsches Template von der Stange. Artwork muss Markenidentität transportieren, plattformspezifisch funktionieren und die Botschaft auf den ersten Blick verständlich machen. KI-generierte Assets können dabei Tempo bringen, solange Stil, Qualität und Markenlinie klar gesteuert bleiben.

Warum ist Visual Design 2026 entscheidend?

Wir verarbeiten visuelle Informationen 60.000 Mal schneller als Text. In einer Welt voller Content entscheidet das visuelle Erscheinungsbild darüber, ob jemand stoppt und sich deinen Content ansieht oder weiter scrollt. Gutes Design ist nicht nur Dekoration, sondern strategisches Werkzeug: Es lenkt Aufmerksamkeit, transportiert Botschaften und stärkt deine Marke.

Die Grundprinzipien guten Designs

Gute Designs zeichnen sich 2026 durch Konsistenz aus, die Wiedererkennungswert schafft: Definiere eine klare Visual Identity mit Farbpalette, Typografie, Bildsprache und Icons, die sich durch alle deine Kanäle zieht. Wenn jemand deinen Content sieht, sollte er sofort wissen: Das ist von dir. Überladene Designs verwirren, daher gilt hier: Weniger ist mehr. Nutze Weißraum gezielt, setze klare Fokuspunkte und vermeide zu viele verschiedene Schriften, Farben oder Elemente.

Ein reduziertes Design wirkt professioneller und kommuniziert effektiver. Überlege, was zuerst wahrgenommen werden soll, und schaffe mit Größe, Farbe und Platzierung eine visuelle Hierarchie, sodass die wichtigste Information am auffälligsten ist.

Optimiere entsprechend der Plattformen. Ein Instagram-Post braucht andere Maße als ein LinkedIn-Banner, YouTube-Thumbnails funktionieren anders als Pinterest-Pins. Kenne die optimalen Formate und passe dein Design bewusst an.

Die wichtigsten Design-Formate 2026

  • Social-Media-Grafiken, wie Posts, Storys, Reels-Cover, müssen im Feed auffallen, auch in kleiner Ansicht funktionieren und schnell erfassbar sein. Nutze starke Farben, klare Botschaften und wenig Text.
  • Infografiken bereiten komplexe Daten visuell auf. Sie werden sehr gerne geteilt und eignen sich perfekt, um Expertise zu zeigen. Achte auf logische Struktur, nutze Icons und Diagramme und halte dich an eine konsistente Farbpalette.
  • Thumbnails für YouTube, Blogs oder Podcasts sind wie ein Buchcover. Sie müssen Neugier wecken und Klicks generieren. Nutze Gesichter (Emotionen wirken), Text-Overlays (was erwartet den Zuschauer?) und starke Kontraste.
  • Präsentationen, ob für Kund:innen, auf LinkedIn oder in Webinaren, sollten deine Botschaft unterstützen statt davon abzulenken. Eine Kernbotschaft pro Slide, viel Weißraum und starke Visuals machen den Unterschied.

Tools, die dir das Leben leichter machen

Canva ist ideal, wenn es schnell gehen soll und mehrere Personen im Team mitarbeiten. Für Profis bleibt die Adobe Creative Suite der Standard, vor allem wenn du volle Kontrolle über Bildbearbeitung und Layout brauchst. Figma spielt seine Stärke aus, sobald Design kollaborativ wird, besonders im UI/UX-Kontext. KI-Tools wie Midjourney, DALL·E oder Adobe Firefly können die Erstellung von Assets beschleunigen, solange Stil und Markenlinie sauber geführt sind.


KI im Design: Chance oder Risiko?

KI-generierte Bilder sind 2026 Alltag. Sie können Workflow beschleunigen, Kosten senken und neue kreative Möglichkeiten eröffnen. Aber: KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für menschliche Kreativität! Du solltest verstehen, wie du KI-Tools steuerst, Ergebnisse bewertest und in deine Markenästhetik integrierst. Außerdem: Achte auf Urheberrechtsfragen und Transparenz. Kommuniziere, wenn du KI-generierte Inhalte nutzt und beachte mögliche Richtlinien deiner Kunden.

💡Praxis-Tipp: Design-Prozess für Nicht-Designer

  1. Inspiration sammeln: Schau dir an, was in deiner Branche funktioniert. Nutze Plattformen wie Pinterest, Behance oder Dribbble.
  2. Marken-Guidelines definieren: Lege Farben, Schriften und Bildsprache fest.
  3. Templates erstellen: Erstelle Vorlagen für wiederkehrende Formate (Social Posts, Storys, Thumbnails).
  4. Feedback einholen: Zeig deine Designs anderen und frag nach ehrlichem Feedback.
  5. Testen und optimieren: Welche Designs performen gut? Was funktioniert nicht? Lerne daraus.

Fazit & Key Takeaways

Die ersten fünf Skills sind das strategische und kreative Fundament für Content-Marketing 2026. Ohne klare Konzeption bleibt Content beliebig, ohne Storytelling wird deine Marke austauschbar. Der rote Faden lautet: Menschlichkeit trifft Technologie. KI beschleunigt Prozesse, ersetzt aber weder strategisches Denken noch kreative Vision oder echtes Zielgruppenverständnis. Wer beides klug kombiniert, gewinnt und baut Content, der sichtbar ist und wirkt.

Key Takeaways:

  • Strategie & Kreativität sind 2026 die Hebel gegen Content-Rauschen.
  • KI ist der Beschleuniger, aber die Richtung geben Menschen vor.
  • Wirkung entsteht kanalübergreifend durch Orchestrierung.

➡️In Teil 2 unserer Serie zeigen wir dir die Skills 6 bis 10: von Datenanalyse über Community Management bis hin zu KI-Kompetenz. Denn erfolgreiche Content-Marketer:innen 2026 sind Allrounder mit Spezialisierung.


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